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Politforum Bern
und Gedenken an die Reformation
In einem Gottesdienst am 4. Januar dieses Jahres in Crans Montana hat unser Land ein erstes Mal versucht, dem Leiden und der Schuld am Tod vieler jungen Menschen zu begegnen mit den Mitteln, die uns die vertrauten gottesdienstlichen Formen und Inhalte und die kirchenamtliche Autorität darbieten:
https://www.srf.ch/play/tv/gottesdienst/video/gottesdienst-fuer-die-opfer-der-brandkatastrophe-von-crans-montana?urn=urn:srf:video:78e489fb-6581-42c5-80c4-da9062cea817
In einer rein staatlich verantworteten Gedenkfeier in Martigny am Nationalen Trauerfeiertag fünf Tage später wurde dasselbe mit rein menschlichen Worten und Gesten versucht:
https://www.srf.ch/play/tv/gottesdienst/video/nationale-gedenkfeier-fuer-die-opfer-der-brandkatastrophe-in-gebaerdensprache?urn=urn:srf:video:7c2f5da4-74c6-4f02-b206-5658080559c1
So wurde beunruhigend und beschämend deutlich, was unserem Land verlorengeht, wenn es uns nicht gegeben ist, die Gaben Gottes und das reale menschliche Leben klar voneinander zu unterscheiden und doch miteinander verbunden zu glauben, und wenn deshalb Kirche und Staatsmacht nicht im gegenseitigen Respekt ihre je unterschiedlichen Aufgaben versehen.
Damit ist unser Land vor eine Aufgabe gestellt, an der es nun zu arbeiten gilt, bescheidener und beharrlich, als das bislang geschehen ist
Das ist das Anliegen des Briefes, der am ersten Sonntag nach dem nationalen Gedenktag an Pfarrkollegen und -kolleginnen und die Freunde der Stiftung Bruder Klaus verschickt worden ist.
Er ermutigt dazu, wohl überlegt die Grenzen der religiösen Neutralität zu überschreiten und sich an zentralen Aussagen des Bruder-Klausen-Briefes zu üben in der hohen Kunst, die richtigen Worte zu finden für die Prüfung, in die unser Land gestossen worden ist.
Der Text über das Sterben und den Tod, auf den der Brief Bezug nimmt, ist zwischen den Minuten 1:21 und 1:23 der oben verlinkten Aufzeichnung der Gedenkfeier zu hören:
Dazu der Leserbrief in IDEA 5.2026, Seite 28
Die Predigt aus Johannes 2,1-11 am 18. Januar 2026 in Bauma bot Anlass, das Geschehen in das Licht des Evangliums zu tauchen, insbesondere ab Minute 18:30: https://www.kirchebauma.ch/gemeindeleben/gottesdienste/predigt-archiv