| Stellungnahme: Thesenreihe zum Fremdsein und Umgang mit den Fremden. Die Stiftung Bruder Klaus dient dem geistigen Gehalt, den Niklaus von Flüe in seinem einzigen programmatischen Brief unserem Gemeinwesen als Grundlage mitgegeben hat: Der Name Jesus schafft dem Persönlichen Raum und Recht. Er schützt vor den Mächten der Anonymisierung und schenkt einen nüchternen Geist der Nächstenliebe. Am Frieden Gottes bekommen wir Anteil, wo wir in wechselnden Über- und Unterordnungen aufeinander hören und uns in den Dienst stellen der Gerechtigkeit. Das macht dankbar, solidarisch und bereit zum Widerstand gegen die öffentliche Unmoral. Eine Toleranz, die nicht bequeme Unverbindlichkeit ist, wächst aus dem Glauben: dass wir mit Gott leiden an dem, was sich gegen sein Wort überhebt, wie Jesus es auf seinem Kreuzweg getan hat, und gegen die Zweifel um Gewissheit und Festigkeit ringen. |